Tiere begleiten mich seit meiner frühesten Kindheit und sind ein unverzichtbarer Bestandteil meines Lebens. Besonders Hunde und Katzen spielten dabei eine bedeutende Rolle, bis hin zu Nutztieren auf deren Verzehr ich seit vielen Jahren verzichte.
Die Einzigartigkeit von Katzen hat mich besonders fasziniert und sollte wegweisend für mich werden, denn vor einigen Jahren traf ich eine lebensverändernde Entscheidung: Ich verließ meinen sicheren Job in einem großen Unternehmen, um mich auf die Suche nach beruflicher Erfüllung zu begeben.
Zusätzlich engagierte ich mich einige Jahre ehrenamtlich als Pflegestelle für Katzen. Einmal im Jahr kümmerte ich mich zu Hause liebevoll um trächtige Katzen, die bei mir gebären durften oder um Katzen, die gerade ihren Nachwuchs bekommen hatten. Manche davon wurden beispielsweise im Tierheim abgegeben, andere wurden durch Kastrationsaktionen eingefangen. Es hat mir große Freude bereitet, diesen Prozess zu begleiten, da die Fürsorglichkeit der Katzenmutter und die Entwicklung der Kätzchen mich sehr fasziniert haben. Aus zeitlichen Gründen musste ich dieses Ehrenamt jedoch vorerst hinter mir lassen.
In den Katzenquarantänen, in den Katzenstuben und in meiner Tätigkeit als Pflegestelle habe ich eine Vielzahl von Katzenpersönlichkeiten kennengelernt – vom liebevollen Stubentiger bis hin zum wilden Streuner. Ich habe verstanden, wie vielseitig Katzen auf Veränderungen in ihrer Umgebung reagieren und wie wichtig es ist, individuell auf sie einzugehen. Daher entschied ich mich, meine Kenntnisse über Katzen zu vertiefen, um ihr Verhalten besser zu verstehen und effektiver mit ihnen umgehen zu können.